Spannende Crowdfunding-Projekte rund ums Fahrrad

16. Mai 2014 × 12:37 Uhr

Derzeit habe ich das Gefühl, dass es viele Crowdfunding-Projekte rund ums Fahrrad gibt. Eines meiner Lieblingsprojekte, das “Double O”, wurde nun erfolgreich finaniziert. Double O ist ein Licht für’s Fahrrad. Mit einer großen Leuchtkraft soll es einem den Weg leuchten.

Besonders spannend finde ich hierbei aber die Idee, was man mit dem Licht macht, wenn man es nicht braucht. Es wird einfach zusammen gesteckt (mittels Magnet) und mit dem Rad am Baum angeschlossen. Klasse!

Ein anderes Crowdfunding-Projekt ist Skylock. Skylock ist ein Fahrradschloss, das aussieht wie viel andere auch. Doch es ist vollgestopft mit Technik, die dem Fahrradfahrer das Überwachen des abschlossenen Rades vereinfachen soll.

Per App kann das Schloss aufgeschlossen werden, es reagiert auf Bewegungen und informiert den Besitzer per Push-Nachricht und es ruft im Fall eines Unfalls Krankenwagen und Polizei.

Aus England kommt eine andere Lösung für das “Gesehen werden bei Nacht”: eine Lampe wirft vor dem Fahrer ein Fahrrad-Symbol auf die Straße. So eines, das wir von der Fahrradspur in der Stadt kennen. So sollen Autofahrer den Radfahrer schon sehen, bevor er tatsächlich vor einem steht. Für 150 Euro ist man dabei.

Sicher auch eine clevere Idee. Doch das Produktdesign gefällt mir nicht so, wie beim Double O. Das würde ich mir sogar vielleicht kaufen…

Das Wurfmikro: Catchbox

6. Mai 2014 × 16:20 Uhr

Das Internet hat so viele tolle Sachen und Ideen. Deshalb werde ich nun – so ist zumindest der Plan – hier öfters solche Fundstücke präsentieren. Dabei werde ich einen Fokus auf Crowdfunding-Projekte werfen, die mir gefallen und für die ich vielleicht auch mal den ein oder anderen Euro springen lassen werde. Was ich gerade entdeckt habe, ist aber, glaube ich, schon über die Entwicklungsphase hinaus. Zumindest kann man die Catchbox vorbestellen – für 395 Euro.

Catchbox ist das erste “Throwable Microphone For Audience Engagement”. Es ist ein großer, bunter Würfel, in dem ein Mikrofon verbaut wurde. Wieso man das braucht, erklärt dieses Produktvideo sehr gut:

Die Idee hatten drei Finnen, die an diesem Produkt arbeiten. Wer einen solchen Würfel haben will, kann ihn auf der Webseite direkt vorbestellen.

Tolle Idee!

Ein neues Rad muss her

6. März 2014 × 17:11 Uhr

Ok, ok. Ich könnte hier in meinem privaten Blog mehr schreiben. Und nicht nur Instagram-Fotos posten. Heute soll es aber wieder mal so sein.

Ich habe gerade den folgenden Rad-Film gefunden. Und jetzt richtig Bock mir doch ein neues Rad für die Stadt zu zulegen!

Zuhause steht noch mein altes Giant-Mountainbike. Seit Jahren nicht viel mehr bewegt als aus dem Schuppen raus und wieder rein. Ich habe das Rad vor zwei Wochen einmal sauber gemacht, bräuchte nun – für eine Testfahrt – nur noch Luft auf die Reifen und Öl auf die Kette. Ob es das grüne Vélo dann tatsächlich mit in die Stadt schafft, muss sich zeigen.

Den Coolness-Faktor wie das Rad im obigen Video hat es allerdings nicht. Zugegeben: ein bisschen eitel bin ich hierbei schon. Mal sehen, was es am Ende wird: die (wahrscheinlich) kostengüstigere Reaktivierung des Giant-Bikes oder der Kauf eines schicken Single Speeds.

Mon Amie Maxi. Eine Meinung.

13. Juni 2013 × 19:34 Uhr

Wenn man Zuhause Urlaub macht, kann man mal ein bisschen die eigene Restaurant-Liste abarbeiten. So dann auch heute Mittag. Mon Amie Maxi. Ein Franzose – besser gesagt eine Französin. Da geht mir ja schon beim Namen das Herz auf.

Es war ein sonniger Mittag in Frankfurt. Also, Sitzplatz auf der Terrasse direkt an der Bockenheimer Landstraße. Stellt man sich vor, die vorbeifahrenden Autos sind auf dem zur Strandpromenade, bekommt man trotz des Straßenlärms Urlaubsfeeling… äh, des sentiments des vacances.

Die weißen Decken auf den Tischen lassen bei der Ankunft schon ahnen, dass unsere Freundin Maxie keine billige ist. Aber weiße Tischdecken sieht man heute selten in der (Mittags-)Gastronomie.

Spezialisiert ist man bei Maxi auf Fisch und Meeresfrüchte. Aber auch Fleisch und Salate stehen auf der Speisekarte. Ich habe mich für einen Croque Monsieur entschieden. Meine Mutter für Steak haché, das optisch und geschmacklich auch als Frikadelle durchging.

Geschmeckt hat’s. Dazu diese kleinen dünnen Pommes frites. Parfait! Leider war der Croque Monsieur – etwas umfangreicher als der einfache Bruder in einer Brasserie auf dem französischen Land – mit einer (vermutlich) Senf-Mayonaise zubereitet. Das muss man mögen. Ich leider nicht. Trotzdem hat er gut geschmeckt! Keine Frage.

Preislich war die Brasserie, die im Inneren wirklich sehr original danach aussieht, ok. Das kleine Wasser für 6,50 Euro ist aber schon ein kleiner Luxus.

Fazit: wir haben gut gegessen. Der Service war gut (trotz des abgestürzten Espresso, der einmal über den ganzen Tisch flog) und freundlich. Es hatte was von Urlaub!

Club Michel City, eine Meinung.

13. Juni 2013 × 19:30 Uhr

Vorgestern war ich mittagessen. Im Club Michel City. Im MMK. Dort, wo früher der Italiener(?) war. Ich war optimistisch, dass es dort gut ist. Regionale, hessische Küche, ein Tisch auf der erhöhten Terrasse mit Blick auf die Braubrachstraße.

Dem Tagesgericht “Frankfurter Schnitzel mit grie Soß” konnte ich wie so oft nicht widerstehen. Dazu einen Sauergespritzten. Bin ja schließlich im Urlaub.

Der Ebbelwoi kam im Gerippten mit Goldrand. Doch spritzig war er nicht. Die Kohlensäure ist wohl auf dem Weg von der Theke bis zum Tisch aus dem Glas gesprungen. Gleiches galt übrigens auch für das Glas Wasser meiner Begleitung.

Nach längerem Warten – für eine Mittagspause schon sehr lang – kam dann das Schnitzel. Eine gute Portion. Die grie Soß nicht ganz so klein gehackt wie andernorts. Dafür mit viel Senf. Für meinen persönlichen Geschmack zu viel Senf.

Das Schnitzel selbst war mehr Schuhsohle. Leider so gar nicht lecker. Und warum war diese Erdbeere noch mal auf dem Teller?

Bemerkenswert: die Preisgestaltung ist für mich ein großes Rätsel. Das Frankfurter Schnitzel kostet 10,50 Euro. Die “Grie Soß mit vier halben Eiern” kostet nur einen Euro weniger! Und ein Cappuchino ist günstiger als ein doppelter Espresso. Dafür ist die Speisekarte sehr schön gestaltet. Die Schriftart heißt GT Walsheim.

Fazit: schade, ich hatte mehr erwartet. Mehr Pepp. Mehr Geschmack. So wie im Club Michel. Damals als ich mal dort war…