Club Michel City, eine Meinung.

Vorgestern war ich mittagessen. Im Club Michel City. Im MMK. Dort, wo früher der Italiener(?) war. Ich war optimistisch, dass es dort gut ist. Regionale, hessische Küche, ein Tisch auf der erhöhten Terrasse mit Blick auf die Braubrachstraße.

Dem Tagesgericht “Frankfurter Schnitzel mit grie Soß” konnte ich wie so oft nicht widerstehen. Dazu einen Sauergespritzten. Bin ja schließlich im Urlaub.

Der Ebbelwoi kam im Gerippten mit Goldrand. Doch spritzig war er nicht. Die Kohlensäure ist wohl auf dem Weg von der Theke bis zum Tisch aus dem Glas gesprungen. Gleiches galt übrigens auch für das Glas Wasser meiner Begleitung.

Nach längerem Warten – für eine Mittagspause schon sehr lang – kam dann das Schnitzel. Eine gute Portion. Die grie Soß nicht ganz so klein gehackt wie andernorts. Dafür mit viel Senf. Für meinen persönlichen Geschmack zu viel Senf.

Das Schnitzel selbst war mehr Schuhsohle. Leider so gar nicht lecker. Und warum war diese Erdbeere noch mal auf dem Teller?

Bemerkenswert: die Preisgestaltung ist für mich ein großes Rätsel. Das Frankfurter Schnitzel kostet 10,50 Euro. Die “Grie Soß mit vier halben Eiern” kostet nur einen Euro weniger! Und ein Cappuchino ist günstiger als ein doppelter Espresso. Dafür ist die Speisekarte sehr schön gestaltet. Die Schriftart heißt GT Walsheim.

Fazit: schade, ich hatte mehr erwartet. Mehr Pepp. Mehr Geschmack. So wie im Club Michel. Damals als ich mal dort war…