Mon Amie Maxi. Eine Meinung.

Wenn man Zuhause Urlaub macht, kann man mal ein bisschen die eigene Restaurant-Liste abarbeiten. So dann auch heute Mittag. Mon Amie Maxi. Ein Franzose – besser gesagt eine Französin. Da geht mir ja schon beim Namen das Herz auf.

Es war ein sonniger Mittag in Frankfurt. Also, Sitzplatz auf der Terrasse direkt an der Bockenheimer Landstraße. Stellt man sich vor, die vorbeifahrenden Autos sind auf dem zur Strandpromenade, bekommt man trotz des Straßenlärms Urlaubsfeeling… äh, des sentiments des vacances.

Die weißen Decken auf den Tischen lassen bei der Ankunft schon ahnen, dass unsere Freundin Maxie keine billige ist. Aber weiße Tischdecken sieht man heute selten in der (Mittags-)Gastronomie.

Spezialisiert ist man bei Maxi auf Fisch und Meeresfrüchte. Aber auch Fleisch und Salate stehen auf der Speisekarte. Ich habe mich für einen Croque Monsieur entschieden. Meine Mutter für Steak haché, das optisch und geschmacklich auch als Frikadelle durchging.

Geschmeckt hat’s. Dazu diese kleinen dünnen Pommes frites. Parfait! Leider war der Croque Monsieur – etwas umfangreicher als der einfache Bruder in einer Brasserie auf dem französischen Land – mit einer (vermutlich) Senf-Mayonaise zubereitet. Das muss man mögen. Ich leider nicht. Trotzdem hat er gut geschmeckt! Keine Frage.

Preislich war die Brasserie, die im Inneren wirklich sehr original danach aussieht, ok. Das kleine Wasser für 6,50 Euro ist aber schon ein kleiner Luxus.

Fazit: wir haben gut gegessen. Der Service war gut (trotz des abgestürzten Espresso, der einmal über den ganzen Tisch flog) und freundlich. Es hatte was von Urlaub!